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MUSIK, CHÖRE UND FLOHMARKT

Musik, Chöre und Flohmarkt


Drittes Wochenende des Meraner Advents vor der Tür
Von Knödel bis Krambambuli – gastronomische Stände ein Hit


100.000 Besucher waren es am ersten Wochenende, 100.000 am zweiten, nun steht der dritte Adventsonntag vor der Türe, und das Interesse am Meraner Advent ist ungebrochen: Das ist die erfreuliche Bilanz der Organisatoren in etwa zur Halbzeit des heurigen 15. Weihnachtsmarktes an der Kurpromenade.


Für das kommende Wochenende stehen wieder interessante Veranstaltungen auf dem Programm: Am Samstag, dem 15. Dezember, sind die “Blasphoniker”, ein bekanntes einheimisches Ensemble, in zwei aufeinander folgenden Weihnachtskonzerten im Pavillon des Fleurs zu hören, einmal um 14 Uhr und dann wieder um 15.30 Uhr.


Das musikalische Rahmenprogramm geht weiter am Sonntag, dem 16. Dezember, wenn der Kinderchor des “Istituto Musicale Vivaldi” vor dem Eingang zur Kurverwaltung um 15 Uhr sowie um 16 Uhr Lieder des Projekts “Scrivi la Pace – Schreibe den Frieden” vortragen wird. Alpidio Balbo wird anschließend an dieses Konzert Grüße aus Afrika überbringen und die Tätigkeit der Missionsgruppe GMM (Gruppo Missionario Merano) vorstellen sowie das Erscheinen der deutschen Übersetzung des Märchenbuches “La papaia di Senan” von Paolo Valente ankündigen.


Die Wandelhalle an der Winterpromenade wird am Sonntag, dem 16. Dezember, zum Schauplatz eines Flohmarktes, der von 6 Uhr früh bis 17 Uhr geöffnet ist.


Im Jubiläumsjahr wurde der Meraner Adventmarkt um eine Woche bis zum 6. Januar 2008 verlängert und bietet einige Neuheiten; so gibt es zum Beispiel erstmals einen Stand, der ganz dem typisch Tiroler Thema "Knödel" gewidmet ist. Dort kann dieses kugelrunde Vergnügen in den vielfältigsten Varianten verkostet werden.


Alt bewährt hingegen ist bereits der Stand von Rolf Vogt und seiner Frau Erika aus Ravensburg am Bodensee; die beiden bieten frisch gebraute Feuerzangenbowle an, früher das typischste aller Weihnachtsgetränke in Deutschland. Mit dem Ausschenken der hochprozentigen Mischung aus Rum, Rotwein und Zuckerhut, bekannt auch unter dem Namen “Krambambuli”, soll diese alte Tradition wieder neu aufleben.


Wer sich lieber an nicht-alkoholische Getränke hält, kommt etwa am Stand des Milchhofs Meran auf seine Kosten; unter dem Motto „Glühweiß – gemütlich heiß“ gibt es dort die „Meraner Weihnachtsmilch“, die zimtig nach Lebkuchen schmeckt und der Aufforderung nachkommt, ein Zeichen gegen den Alkoholmissbrauch zu setzen. Diese schmackhafte Alternative zum “hochgeistigen” Glühwein- und Punschtrinken hat sich der Verein „Kaufleute Aktiv“  gemeinsam mit dem Milchhof Meran einfallen lassen.


Doch auch für Milchmuffel gibt es weitere heiße Ausweichmöglichkeiten zum Alkohol, so etwa der Apfelglühmix, die Zabajonemilch, der „Blonde Engel“ speziell am Feuer-zangenbowlen-Stand oder einfach nur eine Tasse gesunder heißer Milch mit einem Schuss Honig.