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FASCHING FÜR DEN GAUMEN

Jetzt ist er wieder in aller Munde: Die Rede ist vom gemeinen Faschingskrapfen, der in seiner Vielfalt fast unübertroffen ist. Gefüllt mit Marmelade, Vanille- oder Schokoladecreme, ja sogar mit exotischen Füllungen wie Mascarpone- oder Eierlikörcreme gibt es ihn auch in der Südtiroler Küche - als Überbleibsel der altösterreichischen Küchentradition, die hier ihren festen Platz behalten hat.


Seine genaue Herkunft ist umstritten, es kursieren aber verschiedene mehr oder weniger glaubwürdige Theorien um die Entstehungsgeschichte dieses süßen Hefegebäcks. Eine besonders nette Geschichte besagt, dass der Krapfen die Erfindung einer Wiener Hofratsköchin namens Cäcilie Krapf war, was praktischerweise gleichzeitig auch den Namen der Süßspeise erklären würde. Dem widerspricht allerdings, dass es in Wien bereits im 9. Jahrhundert ein Gebäck namens "krapfo" gegeben zu haben scheint.

Für den Faschingskrapfen gibt es im deutschen Raum noch viele andere Bezeichnungen, etwa "Kreppel", "Fasnetsküchle" oder "Berliner". In Meran kennt man die leckere Kugel aber nur als "Faschingskrapfen". Und der wird in der Faschingszeit in allen Bäckereien und Konditoreien angeboten - ein Muss für Ihren Meranbesuch!

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